So reagieren Medienvermarkter auf den Lockdown light

Der erneute Lockdown im November trifft die Gattung Kino besonders stark. In einer Umfrage von HORIZONT geben hochrangige Vertreter von Mediaagenturen einen Ausblick – darunter auch David Manschwedat, Unit Director bei CROSSMEDIA:

Teil-Lockdown, Lockdown Light, Lockdown 2.0: Dem Kino ist der Name des Dramas egal. Gerade erst hatte sich die kleine Gattung, die das Jahr 2019 noch mit einem Nielsen-Plus von 16,2 Prozent abgeschlossen hatte, wieder einigermaßen gefangen, wiederholt sich das Trauerspiel des Frühjahrs: Wie alle anderen Freizeiteinrichtungen sind auch die Kinos im November coronabedingt geschlossen – und ein Medium, das keine Werbung ausspielt, verdient daran auch nichts. Im Vergleich dazu haben es die Vermarkter der anderen Gattungen fast schon leicht, wie eine Umfrage von HORIZONT zeigt.

Zunächst zum Sorgenkind der Medienbranche, dem momentan nur Durchhalteparolen helfen. Die formulieren nicht nur die beiden Chefs des in Deutschland, Österreich und der Schweiz führenden Kino-Vermarkters Weischer.Cinema, Stefan Kuhlow und Oliver Adrian im Interview mit HORIZONT, auch hochrangige Vertreter von Mediaagenturen beschwören die Abwehrkräfte der massiv von der Corona-Krise angegriffenen Gattung.

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Mediaagenturen beschwören die Stärke von Sorgenkind Kino

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David Manschwedat, Unit Director bei Crossmedia, sieht in puncto Kino ein durchweg positives Bild bei Werbungtreibenden, Agenturen und Anbietern – „anders als bei anderen Media-Gattungen, die teilweise selbsterfüllend totgesagt sind“. Zudem würde kaum ein anderes Medium der Kreation eine so wortwörtliche Bühne geben würde wie Kino: „Klar ist daher, dass – sofern die Media-Kennziffern stimmen – wir diese Synergien nutzen werden, wenn nicht gar müssen.“

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