Sicherung der Markt-Relevanz

Sind traditionelle Zeitungs- und Magazinsupplements mit ihrem breiten Themenspektrum auch weiterhin ein zukunftsfähiges Modell? Sebastian Wissusek, Gruppenleiter bei CROSSMEDIA, erklärt in der new business 41/2019, warum Beilagen in Zeitungen und Magazinen nach wie vor funktionieren und vor welchen Herausforderungen diese in Zukunft stehen:

Beilagen in Zeitungen und Magazinen genießen nach wie vor hohe Aufmerksamkeit im Lesermarkt, aber auch sie müssen sich für die Herausforderungen der Zukunft rüsten.

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Supplements existieren immer in Abhängigkeit des Trägers“

Sebastian Wissusek, Gruppenleiter bei der Mediaagentur Crossmedia, sagt dazu: „Schwindende Auflagen, fortschreitende Fragmentierung, eine digitale Gen Z, die ’social only‘ lebt: Print ist tot – so ist es zu lesen. Doch so staubig das Image im Print- oder Tageszeitungsbereich sein mag und so oft dem Markt schon das Aus diagnostiziert wurde, so konstant erwirtschaften Supplements nach wie vor Income für unterschiedlichste Marken. Denn selbst was herausfällt, fällt letztlich vor allem eines:
erst einmal auf.
Einzelhändler, Online-Shops für Bekleidung, Soziallotterien und auch Reiseanbieter nutzen klassische Supplements in Tageszeitungen. Innerhalb kurzer Zeit werden fernab der starren PZ-Erscheinungsweisen über hohe Tagesreichweiten TV-Programme und Sonderpublikationen verbreitet.
Was konkreten Mehrwert für ältere, kaufkräftige Leser bedeutet, beschert den Marken konstante Response-Werte und den Verlagen relevante Einnahmen – und stärkt damit den Gesamtwerbemarkt. Um auch in Zukunft Mehrwert bieten zu können, müssen sich Print-Supplements allerdings zunehmend neu erfinden. Keine leichte Aufgabe. Denn sie existieren immer in Abhängigkeit des Trägers und können für das Rennen um Relevanz und Effizienz entscheidend sein.“

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