Aktion Mensch vs. Internet-Trolle

Visual zur Inklusionskampagne der Aktion Mensch

Ein Realitätsschock für mehr Inklusion im Alltag

2018 machte die Aktion Mensch mit einer Kampagne für mehr Inklusion auf sich aufmerksam und zeigte soziale Gerechtigkeit at its best. Neben viel positivem Feedback ließen jedoch auch die Internet-Trolle nicht lange auf sich warten und posteten die ihnen typischen Weisheiten, darunter folgende Kommentare: „Ich würde niemals meine Kinder mit hirnlosen Kreaturen spielen lassen.“ – „Für 0,1% müssen 99,9% Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen.“ – „Inklusionsschwachsinn!“ Sätze, die zeigen: Diskriminierung gegenüber Menschen mit Behinderung ist noch immer Alltag.

Statt die Reaktionen einfach zu ignorieren, setzten die Kreativagentur Kolle Rebbe und CROSSMEDIA die Hasskommentare gemeinsam mit der Aktion Mensch in den Mittelpunkt der aktuellen Kampagne. Der Titel: „Mission Zukunft 2: Realitätsschock“.
Herzstück der Kampagne ist ein eineinhalbminütiger Film, in dem Kolle Rebbe die Bilder nachdenklicher und lachender Kinder – mit und ohne Behinderung – in den Kontext der Kommentare aus dem Netz setzt. Eine Gegenüberstellung, die auf direktem Weg die Gefühlswelt der Zielgruppe trifft. Ergänzend wartet die Kampagne mit Online- und Social Media Ads sowie speziellen Content Formaten auf. So wirbt die soziale Organisation auf der Landingpage zur Kampagne für mehr #Inkluencer. Neben einem  Quiz und Memory warten hier jede Menge echter Geschichten auf die User, die zeigen: Inklusion kann jeder. Zudem plant die Aktion Mensch über das Jahr verteilt weitere Projekte, um die Menschen für das Thema zu sensibilisieren.

Das Ergebnis: Mit 7.552 Shares und 1.679 Kommentaren schlägt die Aktion die Vorjahreskampagne um Längen. Laut Websiteinteraktion hat die Mission Zukunft 2 bereits 42.672 Inkluencer animiert – und damit 42.672 Argumente gegen die Internet-Trolle.

Bereiche: CROSSMEDIA